Alles wird gut

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Die letzten Tage waren gefüllt mit Bildern harter Staatsgewalt und mittelweicher Gegenwehr. Alte Traumata juckten, und traurig konstatierte ich: die Pfeffersäcke haben nichts dazugelernt.

Die Regierungen insgesamt haben nichts dazugelernt.

Je souveräner das Volk, desto panischer der Staat.

G7, G8, GSG9, G20, das ist alles so letztes Jahrhundert.

Wenn sich Regierungshansel*innen unbedingt treffen wollen, dann sollen sie das doch auf einem Kreuzfahrtschiff tun. Irgendwo im Mittelmeer, Pazifik oder Atlantik. Da gehen sie uns nicht auf die Nerven.

Derweil kommen, rummsfallera, Identitäre mit C-Star und Hipsterbärtchen und wollen auf alle Gummiboote im Mittelmeer schießen. Deren Muttermilch muss auch kontaminiert gewesen sein. Zum Glück Aller dümpeln sie gerade im Suezkanal und werden auch hoffentlich nie wieder weggelassen.

Blechkotze, coffe to go, polnisches Kapusnik und ungarische Eselswurst, in der mehr Empathie steckt, als in ungarischen und polnischen Regierungsparteien zusammen.

Was ist denn nur los mit euch?

Ihr seid so bar jeden Mitgefühls, eitrig in der Sprache und pausenlos Arsch. Das ist nicht gut für die Gesundheit. Euer Testosteron ist verstrahlt, eure Gehirnstrunktur ist kongruent mit KZ-Bauplänen.

Das ist traurig, aber zum Glück nicht endgültig.

Die Bürger*innen formieren sich gerade in Massen, halten ihr Smartphone in die Dunkelheit und versuchen, euer Leben zu erhellen. Die wollen nicht, dass ihr tut was ihr tut.

Ein tricky dick Diktator reicht eigentlich in der Nachbarschaft. Wir haben derer zwei.

Pulin, äh, Statin und den Irren vom Bosporus. Dann noch die Orange im Washington und die Kartoffel in Warschau.

Nein, das nehme ich zurück. Die Kartoffel war mal Kinderstar. Den hat die Filmindustrie versaut.

Bubi Scholz – nein, der hat sein Frau erschossen – Olaf Scholz hat die Bürger*innen der Hansestadt der nicht existenten Polizeigewalt zum Fraß vorgeworfen.

Jetzt fragen sich die Bürger*innen, ob sie sich vielleicht selbst verletzt haben könnten.

Heute schneiden wir uns nicht, heut sprühn wir Pfeffer in unser Gesicht.

Und ein im Kopf gesungener Refrain, von dem ich nicht weiß, woher er stammt.

Duda hat n Loch im Bauch, duda, duda. (Vielleicht kann mir ja einer sagen, woher das stammt.)

Und juchu, er legt sein Veto ein.

Alles wird gut.

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