Man gönnt sich ja sonst nichts

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Bla-bla-bla möchte ich diesen Text beginnen.

Ich bekomme mein Geplapper nur gestillt mit intensiver Meditation. Dann ist Ruhe im Kopfkarton. Die andere Zeit ist Bla-bla-bla. So wichtig, wie ein Polizist mit Wursttüte.

Kein Menschenfreund.

Heut bin ich kein Menschenfreund.

Die Rößler-Gang diskutiert über die besten Parkplätze mit religiöser Inbrunst.

Automatentickets sind die Hostien des 21ten Jahrhunderts, Tiefgaragen die Sakristei der Verbrennungsmotoren. Das Blut Christi hat 89 Octan und wie ich schon sagte: Blablabla.

Dr. Tod begrüßt mich mit Namen und ehemalige Notfallpatienten mit: Na du kleine Fluppe, und keckerndes Lachen erfüllet den Raum.

Grund zur Besorgnis?

Alles Bekloppte, sagt der Ekelpapst. Alle, die gegen die Autobahn sind. Obama habe das Land in die Schulden getrieben, Trump müsse das besser machen.

Wieso ist der eigentlich hier, der Ekelpapst. Er wälzt sich in der Suhle seiner Absonderungen, die andere nur unangenehm eklig und/oder ganz besonders widerlich finden.

Allerdings ist sein Nachbar der Realschullehrer in Pension mit dem größten Ekelfaktor. Der ist von seiner Geisteshaltung und seinen Aussagen dem Ekelpapst rechts ebenbürtig.

Der Nörglertisch hält die Ohren gespitzt.

Vielleicht kann man die eine oder andere Widerlichkeit weiterverwerten.

Man gönnt sich ja sonst nichts.

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