Herbstlicht

Schon fast Tradition. Mindestens vor einer Probe, letztes Jahr war es „Antigone“ dieses Jahr Filiale 43 3/4, mach ich einen Beruhigungs- und Erholungsspaziergang im Wald. Das ist ja nie verkehrt. Und es gibt immer was zu gucken.

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Vom Parkdeck des Krankenhauses – mit diesen Schornsteinen-  durch das Krankenhaus in den Wald. In Kleinstädten liegt alles so nah beieinander.

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In echt sah das noch viel schöner aus. Glühendes Laub kurz vor dem Abfall.

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Bei solchen Ausblicken werd ich neidisch. Natur kann Kunst echt gut.

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Oder so etwas. Mehr Gemälde als Steinbruch.

 

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Und selbst im Hexenteich gibt es Chemtrails.

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Hach, Hexenteich. In dir wurde nie eine Hexe ertränkt. Nachweißlich ist dort nur eine Person durch Freitod ertrunken. Und das ist schon ewig her.

Doch, ich geh hier gern spazieren. Auf zur Probe.

Probenarbeit

Manchmal fühlt es sich an wie ein Wettbewerb im Dauertanzen.

Wer stehenbleibt, verliert. Wer das Gleichgewicht verliert, verliert.

Da sind Moment überschwenglicher Freude neben dem völligen Verlust der Übersicht, inclusive 1a Panik, die in der Nacht ganz leise höhersteigt.

Herzrasen in Bewegungslosigkeit.

Dann wieder: „Jubi-jubi-jubilee-ha-ha-ha“, wenn Szene greifen und AHA-Momente den Abend krönen.

Das geht jetzt so bis Weihnachten.

Oh du fröhliche.

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