Der Tag, an dem Politessen bewaffnet wurden

DSC00443Der Tag, an dem Politessen bewaffnet und mit umfangreichen Rechten ausgestattet wurden, gilt bei AutofahrerInnen als Tiefpunkt ihrer Dreckschleuderromantik.
Die Auswirkungen waren gravierend.
Konnte man früher Politessen ungestraft auf das Übelste beschimpfen, im Idealfall sogar handgemein werden, mußte der Blechpöbel jetzt einen Schuß in putativer Notwehr, 20000 Volt brrzzzel, mindestens aber hochpotentes Reizgas in die Augen erwarten.
In der ersten Zeit nach diesem Schicksalstag spielten sich ungeheure Dramen auf den Parkplätzen in den Städten unserer Republik ab.
Fastblinde PS-Randalierer rannten tränenschwer auf die Straßen und wurden von dem kollegialen Blechpöbel grinsend über den Haufen gefahren.
Knöllchen-ins-Maul-StopferInnen rollten zucken wie ein Elektroballet über den Gehweg.
Angeschossene FahrzeugführerInnen stapelten sich zu Hauf in den Parkbuchten, und Rettungswagen stellten ihr Blaulicht erst gar nicht ab.
Wollte das Pöbeln, Drohen und Beleidigen gar kein Ende nehmen, konnten die Politessen zum letzen Mittel greifen und die mobile Schrottpresse rufen.
Dann wurde vor den Augen der Betroffenen ihr Heiligtum in einen handlichen 1.50 m³ Würfel gepresst und am Rand der Stadt für Kunstobjekte weiterverarbeitet.
Seither ist es ein wenig friedlicher geworden in den Innenstädten.
narr

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