ha ha, said the klon

Es liegen Aggressionen in der Luft.

Und ein Durchatmen wegen der Kühle.

Manche Mütter sehen aus wie von der Inquisition verurteilt, angzogen mit Büßerhemd aus biologischer Baumwolle, bereit für den Scheiterhaufen,

Und das jetzt, wo es ein paar Grad kälter ist. Die Bahn kocht ihre Kunden und verteilt statt Wasser Gutscheine, und bald schon wird es kein Wasser mehr in den Meeren geben. Nur noch Öl.

Blutwurst-Elli zieht mit grimmigem Blick ihre Einkaufstasche auf Rädern hinter sich her.

Zauberland ist abgebrannt. Jetzt Butter bei die Fische.

Dieses ganze Getöse von Paralellwelten, Multiversen, Himmel, Hölle, Fegefeuer, Glauben, Nichtglauben, Schamanismus, Pragmatismus, Mesmerismus, Magnetismus, Orgon oder Jean Luc Picard. Stringtheorie oder Stringtanga, Johanniskraut oder Meerträubel, dieser ganze Trum von lauten Begriffen dient dazu, von der Tatsache abzulenken, dass wir in einer und nur in einer Welt leben.

Sieben Milliarden und ein paar Kaputte.

Keine Hilfe, keine Verstecken, keine Flucht.

Und alle versuchen, die Zeit zwischen Geburt und Tod irgendwie auszufüllen. Ein Großteil der Menschheit kämpft ums Überleben, ein Bruchteil mit Hartz IV, aber Hunger beißt in Bangladesh genauso wie in Woflenbüttel.

Der prozentual geringste Teil der Menschen haut den Rest der Menschheit über´s Ohr, oder andersherum, wir alle lassen uns von ein paar sehrsehr Wenigen über den Tisch ziehen.
Wir lernen nicht mehr, unseren Fähigkeiten, Verstand, Intuition, Emphatie, also den menschlichen Werkzeugen zu vertrauen. Wir vertrauen den Maschinen.

“Sie haben einen Furz quer sitzen? Kein Problem, machen wir eine Computertomographie.”

Wir beten den hohen Standard an und die Qualitätssicherung und übersehen völlig den Schaden, den wir damit an anderer Stelle anrichten.

Die belgische Ethikkommission hat zugestimmt, auch die Embryonen zu entsorgen, die zwar völlig gesund sind, aber eventuell der nachfolgenden Generation, also den Kindern dieser Embryonen, eine Krankheit vermachen könnten.

Konjunktiv.

Nichts Genaues weiß man nicht. Hauptsache weg damit. Aber die Belgier haben ja eh ein seltsames Verhältnis zu ihren Mitmenschen.

Dieses Land gebiert die besten Söldner, den besten, süßen Schweinskram und die skrupellosesten Kindesmißbraucher, eine doch eher ungesunde Mischung.

Gattacat ist keine Fiktion mehr sondern weltweite Realität. Das wirft naürlich eine interessante Frage nach der Wiedergeburt auf.

Wollen die Menschen, die daran glauben, wirklich als designtes Baby zurückkommen?

Sollte es, woran der narr nicht glaubt, einen weltweiten Plan geben, könnte man vermuten, die genetischen Experimente mit Pflanzen und Tieren seien die Vorstufe, Menschen zu basteln, die resistenter gegen Umweltschäden sein könnten.
Und doch ist der narr gespalten.

Denn eigentlich findet er Genetik ja spannend und interressant. Aber lasst es doch bitte nicht an nagelneuen Menschen aus, die sich nicht wehren können. Der narr hat nichts dagegen, mit dem Erreichen der Volljährigkeit auch die Möglichkeit zu haben, sich einen zweiten Kopf (hallo Zaphod) oder einen dritten Arm wachsen zu lassen.

Aber da Genetik die neue Religion ist, verfahren wir auch so damit.

Natürlich bekommt das Neugeborene gleich die Religion seiner ErzeugerInnen aufgepfropft. Kein Neugeborenes ist je mit seinem Protest bei einer Taufe damit durchgekommen. Wasser drauf, in Gottes Namen, Amen.Und mit der genetischen Religion wird eben im Mutterleib begonnen.

Haha, said the Klon!

“Die Tür”, sagt geheimnisvoll der Präsident. “Die Tür ist repariert.”

Und dem narren erscheint es, als spräche der Gott aus Time Bandits zu ihm.
Die türkische Tabakverkäuferin heiratet im Oktober und erwartet 1100 Gäste in der Hüingser Schützenhalle, Rockpommels Land.

Hüsseyin trippelt mit seiner Mutter vorbei, und das freut den narren. Es hat über zehn Jahre gedauert, bis die Eltern ihren behinderten Sohn anerkennen und sich mit ihm gemeinsam in der Öffentlichkeit blicken lassen. Da hat sich etwas bewegt.
Der Stadtanzeiger trägt die neue Uniform der Polizei und wirkt ein wenig wie ein Leichtmatrose der Binnenschifffahrt, der sich eine Kapitänsmütze aufgesetzt hat.

Heute beginnen für den narren die Proben zu dem Stück, dass kein Theater spielen will und das kein Publikum sehen wll. Ein wenig bangt der narr um seine psychische Gesundheit ( :-) ). Beckmann und der narr sind in vielen Dingen einer Meinung.

narr

 

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